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Vorangestellt eine kurze Erklärung:

Der vielleicht nicht eben alltägliche Name dieser Website setzt sich aus den Namen DoroP und Postapokalypse zusammen. Auf der Suche nach einen passenden Auftritt, der uns Beide repräsentieren soll, ergab sich dieser Name quasi aus sich selbst. Mehr erfährt man weiter unten im Interview.

Wir, das sind Doro und Jan.

In einem kleinen Örtchen etwas nördlich von Berlin gehen wir unseren täglichen Kleinigkeiten nach. Vieles davon ist für den Besucher irrelavant und wird deswegen hier auch unterschlagen. Der vielleicht ausschlaggebende Grund überhaupt für die Gestaltung eines eigenen Webauftrittes ist das gemeinsame und auch ambitioniert verfolgte Hobby Fotografie. Während sich Doro mehr und mehr in der digitalen Natur- und Landschaftsfotografie auszeichnet, verfolgt Jan den alten, aber noch lange nicht toten Weg der analogen Fotografie. Mehr dazu gibt es auf den entsprechenden Biographieseiten nachzulesen, auch eine Bildergalerie ist dort zu finden.

 

  Das Interview

Schwarzweiß (analog)

Was bedeutet Schwarzweiß (analog)?

Ich fotografiere analog und bis auf wenige Ausnahmen nur schwarzweiß.

Warum nur schwarzweiß?

Für mich ist es eine viel größere Herausforderung, da ich die Bilder zuerst im Kopf sehe. Die analoge schwarzweiß Fotografie ist gegenüber der Digitalfotografie insofern im Vorteil, dass man unmittelbare mehrere lichtempfindliche Schichten belichtet, während im Digitalen nur die Farbe aus dem Bild herausgerechnet wird. Ein weiterer Grund für schwarzweiß ist der zeitlich und technisch geringere Aufwand im Entwicklungsprozeß. Da ich selbst entwickle, kann ich unmittelbar Einfluß auf Kontrost und Graduationen nehmen. Für mich persönlich ist es befriedigender, diese bildgestalterischen Techniken manuell auszuführen, als das Rohmaterial digital nachzubearbeiten.

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Ich bekam wie viele Kinder irgendwann eine Kamera in die Hand. Das war eine Agfa "Ritsch- Ratsch". Damals habe ich wild draus losgeknipst und bekam auf diese Bilder positive Resonanzen. Mehr oder weniger nur ein Hobby, entdeckte ich später die Affinität zur People- Fotografie. Ich habe im Zuge der digitalen Revolution wie viele Andere ebenfalls den Schritt in die digitale Fotografie getan. Bin aber schlußendlich, auch aufgrund der Ergebnisse, die mir nicht zusagten, wieder zurück in die fotografische Steinzeit.

Wo holst Du Dir Inspiration?

Gute Frage...

Zunächst durch Nachahmen. Ich sehe ein Bild, eine Location oder eine Person. Aus all den Einflüssen setzt sich die Grundidee zu einem Foto zusammen. Ich orientiere mich an den künstlichen und bildgestalterischen Maßstäben, die von grossen und bekannten Fotografen unserer Zeit dargestellt werden. Es ist auf jeden Fall eine intuitive und spontane Art der Fotografie. Das Bild, was ich vor Augen habe, entsteht dabei während eines Shootings.

Möchtest Du mit Deinen Bildern etwas ausdrücken?

Generell habe ich, während das Bild entsteht, eine Stimmung vor Augen- ein Gefühl, dass ich transportieren möchte. Es gilt aber auch, dass Jeder der sich das Bild anschaut, in dieses auch seine eigenen Stimmungen und Gefühle hinein interpretiert. Mir ist es einfach wichtig, dass die Aussage des Bildes offen bleibt.

Hast Du ein Lieblingsbild?

Kein Eigenes.

Was mich aber beeindruckt oder im Nachhinein geprägt hat, ist Man Rays Rückenakt mit der Kontrabass Zeichnung.

Warum?

Weil es unglaublich einfach ist und eine ebenso unglaublich doppelsinnige Symbolik besitzt.

Wen würdest Du gern einmal fotografieren?

Niemanden Bestimmtes. Dafür ist der Mensch an sich zu vielseitig... interessant... unterschiedlich.

Was planst Du als nächstes?

Streetfotografie und aggressive Erotik.

Ich möchte in zwei Bereichen arbeiten, die eigentlich bereits sehr ausgelutscht sind, möchte dabei aber einen neuen Blickwinkel einsetzen.

Was machst Du, wenn Du nicht fotografierst?

Meinen Lebensunterhalt verdienen und natürlich das Familienleben geniessen.

Ich bin ein grosser Filmfan, lese gerne und treibe mich in den virtuellen Weiten des Netzes herum.

Eine Fee erfüll Dir drei Wünsche...

Weltfrieden. Glück/ Zufriedenheit. Viel Geld.

Nein, im Ernst.

Fotografieren im Mittelformat. Jaguar E-Type. Voll ausgestattete Dunkelkammer.

Das Interview führte Doro

 

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